Schule
TAPASYOGA ist eine undogmatische, traditionsübergreifende Yoga-Ausbildungsschule ohne Fokus auf einen bestimmten Yoga-Stil. Wir stehen für fundierte Ausbildungen, qualifizierte Weiterbildungen, Einzel- und Gruppenunterricht, Yogatherapie und attraktive Workshops im Bereich Yoga.
Grundlagen
Zuerst: Yoga ist eine persönliche Praxis. Es gibt keine für alle gültige Methode oder Technik, kein allgemeingültiges Ziel und keine absolute Autorität («guru»).
Als bewusst Übende erfahren wir uns in Fülle (pūrna), wenn wir «einfach» präsent sind, in uns hineinhören und gewahr sind.
Und Lehrer:innen sind wichtig, denn viele TN über- oder unterschätzen sich. Ich fange heute gerade da an, wo ich bin – nicht da, wo ich gerne wäre oder wo jemand anders mich sieht.
Deshalb ist es von grosser Bedeutung, wem ich mein Vertrauen schenke auf dem Yogaweg, der immer auch die Person und Persönlichkeit berührt: Trau, schau, wem?
Werdegang von TAPASYOGA
Die TAPASYOGA · Ausbildungsschule führt eine dreissigjährige Unterrichtstradition fort: In der Nachfolge von Eléonore und Heinz Dolibois prägte Ruth Westhauser ab 2002 die Schule. Seit 2019 führt Yaira Yonne-Konishi die Schule in die nächste Generation von Lehrkräften, die zum grössten Teil bei TAPASYOGA ausgebildet wurden. Unser breit aufgestelltes, dem Yogaweg innig verbundenes Team bringt den über die Jahre gewachsenen persönlichen Unterrichtsstil ein. Ergänzend laden wir regelmässig hochqualifizierte international tätige Gastdozierende ein.
An wen richten sich unsere Angebote?
Wir wollen Menschen aller Altergruppen ansprechen mit Interesse am tiefen Zugang zu sich selber und an der wohlwollenden Begleitung von Menschen.
Unsere Studierenden zeigen Bereitschaft zu
- regelmässiger eigener Praxis
- vertiefter Körperwahrnehmung und Bewusstseinsarbeit
- grundlegendem Engagement für Gesundheit und Selbstfürsorge
- persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung
- emotionaler und sozialer Kompetenz
- kritischer Reflexion, Kommunikationsfähigkeit
- konstruktivem Umgang mit Feedback
- Verantwortungsbewusstsein und Achtsamkeit im Umgang mit Menschen
- Offenheit gegenüber Sichtweisen der Yogaphilosophie und der westlichen Wissenschaft
- regelmässiger Teilnahme an Ausbildungstagen
TAPASYOGA: glühend gelassen
- TAPAS heisst auf Sanskrit wörtlich «Hitze», gemeint ist die innere Kraft von Disziplin und intensiver Bemühung im Yoga.
- Die Verbwurzel TAP bedeutet «brennen, glühen» oder auch «garen».
- TAPAS ist der zündende Funke zu Beginn des Yogaweges und das innere Feuer, das uns in leichten wie in schweren Zeiten inspiriert und leitet.
- TAPASYOGA steht für die glühende Gelassenheit, die uns auch in persönlichen, gesellschaftlichen oder globalen Turbulenzen befähigt, ein erfülltes Leben zu führen.
Illustrationen · Verspielte Fantasietiere
Die teils detailgetreuen, teils «unfertigen» Zeichnungen von Sabine Rufener vereinen als Zwischenwesen scheinbar gegensätzliche Qualitäten:
Wir sehen beispielsweise die Symbolik von friedvoller Ruhe und Hingabe
der Taube in Verbindung mit der Klarsicht, Kraft und Ausdauer des Adlers
im «Taudler».
Fünf Doppeltiere vermitteln zwischen Erde und Himmel, Körper und Geist, Innen und Aussen, Energie und Materie. Sie verkörpern bekannte Āsana wie Katze, Kobra oder Krokodil und vertreten die Elemente der Yogaphilosophie einschliesslich dem vibrierend-leeren Raum als alles erfüllendes, subtilstes Element.
TAPASYOGA-Logo · Nachklang der Unendlichkeit
Das Logosymbol Candra Bindu – liegender Halbmond mit Punkt darüber – ist ein Zeichen in indischen Schriften für den stillen Nachklang einer Silbe, zum Beispiel dem Urmantra OM. Es symbolisiert ein Innehalten und Nachlauschen. Hierbei steht der Punkt für die Unendlichkeit und der Halbmond für den Schleier unseres Nichterkennens dieser Wirklichkeit.
Verbindung zum Westen:
Interessanterweise wird das Symbol in
der westlichen Musiknotation umgedreht zur «Fermate» (ital. «Anhalten»)
und zeigt die Verlängerung eines Klanges an. So wird gleichsam in der westlichen Musik dem Klang der Welt nachgelauscht, in der östlichen hingegen dem Klang im Inneren und im Universum.
Gut zu wissen: Unsere Zertifizierungen und Qualitäts-Labels
- Die TAPASYOGA · Ausbildungsschule besteht seit 2002.
- Wir sind anerkannt: Sowohl vom seit über 50 Jahren bestehenden Berufsverband Yoga Schweiz (YCH) als auch von der Europäischen Yoga Union (EYU) als grösstem qualitätsgesicherten europäischen Netzwerk für Yogalehrausbildungen.
- TAPASYOGA verfügt seit 2012 über das schweizerische Qualitätszertifikat für Aus- und Weiterbildungsinstitutionen eduQua, die Ausbildung ist seit 2011 vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung SVEB anerkannt.
Nach besuchten Einstiegsjahr «Yoga Basic Year» kannst du mit dem «TAPASYOGA Zertifikat» weitergehen.
Nach zwei Jahren und Prüfung «Medizinische Grundlagen», «Asana» und einem Yoga-philosophischen Essay wirst du «Yoga Trainee Teacher 300+ YCH». Ab dann kannst du beim Erfahrungsmedizinischen Register (EMR) die Krankenkassenanerkennung beantragen.
Mit Abschluss der vierjährigen Ausbildung erwirbst du den Titel «Registered Yogateacher YCH 600+ YCH/EYU».